Häufig gestellte Fragen




Wer kann das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® erlernen?

Prinzipiell jeder, der die allgemein verbindlichen 5 Zugangsvoraussetzungen erfüllt.
- Vollendung des 18. Lebensjahres
- Keine Vorstrafen auf Grund von Gewaltdelikten
- Psychische und physische Belastbarkeit
- Keine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
- Angemessene Verhaltensweisen



Woran erkenne ich einen S.O.S. Instructor?

Ab dem 5. Grad darf sich ein S.O.S.ler- Instructor (Ausbilder) nennen. Er trägt die schwarze Oberbekleidung des SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® und kann ein offizielles Instructor Zertifikat vorweisen.
Inhaber des 5. Grades werden auf der Webside aufgelistet.



Bin ich bereit das System zu lernen?

Das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® ist nicht für jeden etwas,
nicht etwa deswegen, weil es schwer zu erlernen ist, im Gegenteil, es gibt weltweit kein System, das den Trainierenden nach so kurzer Zeit so umfassend ausbildet und derartige Ergebnisse erzielt. Der entscheidende Punkt ist die mentale Einstellung.

Die mentale Einstellung ist der wichtigste Teil der Schulung im SYSTEM OF SELF-PRESERVATION®, denn wie schon Sunzi sagte: "Man kann wissen, wie man siegen kann, ohne fähig zu sein, es zu tun"

Desweiteren ist ein gewisses Maß an freiem Denken erforderlich. Dies gilt besonders für Interessenten mit Erfahrung im Bereich der Kampfkunst.
Viele Kampfkünstler vergessen, dass man nicht als Karateka, Wrestler, Freefighter oder Boxer geboren wird. Man wächst mit der Zeit in diese Rollen hinein, bis man sich mit ihnen identifiziert. Man identifiziert sich selbst mit seinem Stil. Dabei entschied bei 95% aller Kampfkünstler der Zufall, welche Kunst sie zu erlernen begannen. Bei einigen war die Judoschule gerade um die Ecke, bei anderen war es der Freund, der in einen Karateverein ging etc. Doch nach einiger Zeit ist der trainierte Stil sowieso immer der beste!
Nicht jeder ist zum Erlernen des SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® geeignet, da die meisten Menschen allein beim bloßen Gedanken an eine reale Situation psychisch kapitulieren und von Grund auf nicht bereit sind, die Gegebenheiten der unschönen Realität ohne Scheuklappen zu betrachten. Die allerwenigsten wissen um die Wahrheit bzw. "Was sie draußen erwartet" und noch weniger sind bereit, dies zu trainieren.
Wie auch in vielen anderen Gebieten des Lebens klafft hier eine deutliche Lücke zwischen Theorie und Praxis. Die meisten Kampfkunstschüler vertrauen blind in die Techniken, die ihnen ihr Sifu im Dojo so erfolgreich demonstrieren konnte. Schafft es der Schüler dann die Techniken im Training selbst auch noch erfolgreich umzusetzen, glaubt er, der Liga der Unbesiegbaren anzugehören. Außer einer gesunden Portion Selbstvertrauen und einer großen Klappe hat dieser Schüler wenig gewonnen. "Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden!", sagte Philip Rosenthal einst. Von dieser Erkenntnis sollten sich sehr viele Sifus eine Scheibe abschneiden. Innerlich fortgeschrittenere Schüler der Kampfkünste werden beginnen, die ihnen vermittelten Techniken und Verhaltensweisen zu hinterfragen und ihre Anwendbarkeit in Frage zu stellen. Das ist auch gut so, denn schließlich vertraut man diesen Techniken im Ernstfall nicht weniger als das eigene Leben an. Diese eigenständig denkenden Schüler haben nach ihrem Eintritt in die Kampfkunstwelt nun den zweiten Schritt auf der Suche nach einem effizienten System getan. Sie sind auf dem richtigen Weg, ihre Augen zu öffnen. Hierzu gehört der Mut, das eigene Können in Frage zu stellen und der Wahrheit ins Gesicht zu blicken.
Das Gefühl der Unsicherheit und die Angst, dass die erlernten Techniken im Ernstfall versagen, werden diese Schüler begleiten, bis sie das gefunden haben, wonach sie suchen.



Sind Vorkenntnisse erforderlich? Muss man vorher bereits Kampfsport betrieben haben?

Um zu klären, ob zum Erlernen des S.O.S. bestimmte Vorkenntnisse erforderlich sind, sollte der allgemeine Sachverhalt an Hand eines Beispiels kurz untersucht werden. Hilft jahrelange Erfahrung im Auto- und Motorsport einem angehenden Personenschützer, sich mit einer gepanzerten Limousine im Notfall durch den Verkehr zu bewegen? Die Antwort lautet: "bedingt". Als Rennfahrer hat man kaum 3 Tonnen schwere gepanzerte Fahrzeuge mit rasanter Geschwindigkeit in den Kurven zu halten, das Fahrgefühl ist also ein komplett anderes. Im Motorsport gibt es Regeln (wie in jedem Sport), die bei Rennen einzuhalten sind und die zu fahrende Strecke ist vorgegeben. Weiterhin gibt es keinen Gegenverkehr, keine Ampeln, Gehwege, Fußgänger etc. Im Rennsport wird nicht auf das Fahrzeug geschossen. Selbst durch das Fahrsicherheitstraining kann die reale Situation auf der Straße also nur simuliert werden. Sind solche Vorkenntnisse als Rennfahrer nun untauglich?

Nein! Keinesfalls! Das allgemeine Fahrgefühl ist wesentlich feiner, der Blick, die Reflexe und die Eischätzung der Fahrphysik sind verbessert (die Attributes sind besser ausgeprägt). Ebenso verhält es sich mit dem Kampfsport bzw. der Kampfkunst. Vorkenntnisse können eine persönliche Bereicherung darstellen - Kampfsport/ Kunst kann Spaß machen, erweitert das soziale Umfeld, übt in Geduld, erzieht zur Disziplin, stärkt das Selbstbewusstsein, steigert das Selbstvertrauen und den Willen, fördert die Selbst- und Körperbeherrschung, schult die Körpersprache, verbessert Geschwindigkeit, Timing und Balance und erhöht somit die körperliche Fitness, was zu einem Anstieg der physischen und psychischen Belastbarkeit führt und zu einem positiven Körpergefühl beiträgt, was wiederum zur Ausgeglichenheit verhilft. Durch klassische/traditionelle Kampfkünste profitiert besonders die Persönlichkeitsentwicklung des Trainierenden, wohingegen durch die modernen Kampfsportarten die Motorik besser geschult wird. Wir mussten leider immer wieder feststellen, dass klassische Kampfkünste, besonders solche, die feste Stände nutzen (z.B. GongFu, Wushu, Karate, Taekwondo, Hapkido), im Hinblick auf die Bewegungsmotorik einen eher schlechten Einfluss haben, da hier sehr steife, nicht mehr zeitgetreue Bewegungen antrainiert werden, die als tief sitzende Reflexe zu schweren Hindernissen werden können. Niemand muss seine Kampfkunst oder seinen Kampfsport für das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® aufgeben. Unser System ist offen für jedermann und wird keiner anderen Sportart im Wege stehen. Wir möchten jedoch betonen, dass wir dieselbe Einstellung von unseren Interessenten und Seminarteilnehmern erwarten. Die betriebene Kampfkunst sollte dem SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® ebenfalls nicht im Wege stehen. Wir sind nicht bereit, unsere Vorgehensweisen und Trainingsmethoden zur Diskussion zu stellen. "Ja aber ich- Diskussionen" führen wir nicht. Solche Leute können gerne zu Hause bleiben und ihr "Ja aber" weiter trainieren.
Wir freuen uns auf Schüler, die offen für Entwicklung und Fortschritt sind und gegenwärtig leben.
Wir bitten Interessenten, die Traditionen erhalten wollen, in der Vergangenheit leben und nicht bereit sind an ihren Einstellungen zu arbeiten von uns fern zu bleiben.
Solche Personen passen nicht zu uns!

"Empty your mind, be formless, shapeless - like water"
Bruce Lee



Wie lange dauert die Ausbildung?

Bei regelmäßigem Unterricht (mindestens 2x 90Minuten / Woche) ist das System in 15 Monaten erlernbar. Für ambitioniertere Schüler, die sich auch außerhalb des Unterrichts täglich einige Minuten Zeit für die speziellen Trainingspläne nehmen, ist es auch in kürzerer Zeit möglich, besonders durch Privatstunden.
Die Ausbilder des SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® legen großen Wert auf die Umsetzung des Unterrichtsinhalts. Es kommt nicht auf das Kennen an, sondern auf das Können. Die Tools, Targets und Tactics des Systems sind auch in wenigen Wochen erlernbar, jedoch die Attributes und Attitudes, die 90% des Systems ausmachen, benötigen mehr Zeit.
Bringt der Schüler Engagement mit, sind 15 Monate eine sehr realistische Zeitspanne.



"Die Frage nach Recht und Gesetz"

Für die meisten Bürger Europas, ist eine so direkte Kampfsystematik, wie sie das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® oft mit rechtlichen Bedenken verbunden. Sie kennen eine solch kompromisslose Vorgehensweise nicht einmal in ihren Vorstellungen und das war auch gut so! BIS JETZT! In den letzten Jahren hat sich die Gewaltkriminalität jedoch grundlegend verändert. Wir treffen eine völlig neuartige Situation an. Die sich immer öfter häufenden Fälle der Jugendkriminalität, in denen Schüler wehrlose Menschen in deutschen Großstädten grundlos auf brutalste Weise zurichten, waren bislang nicht vorstellbar, ebenso wie die Existenz von Stadtvierteln deutscher Großstädte, die von der Polizei nach einer bestimmten Uhrzeit gemieden werden. Die Polizei als Institution ist restlos ausgelastet. Dieser Behörde ist es nicht möglich jeden Bürger vor Gewalt zu schützen und die persönliche Sicherheit zu gewährleisten, dies war auch nie ihre Aufgabe, sie kann lediglich den Versuch starten ein bereits begangenes Verbrechen aufzuklären. Es kann als Privatperson verheerende Folgen haben, in Fragen des persönlichen Schutzes, alleine auf staatliche Institutionen zu vertrauen. Die Verantwortung für unsere persönliche Sicherheit liegt bei uns selbst. Warum aber sind Menschen eher bereit sich verletzen zu lassen, als durch ihre Verteidigung jemand anderen zu verletzen? Menschen mit einer derart defensiven Grundhaltung werden nicht so geboren, sondern sind so erzogen worden. Oft schon im frühsten Kindesalter wurde ihre persönliche Durchsetzungsfähigkeit schrittweise eingeschränkt. Braves, artiges und defensives Verhalten wurde belohnt, Widerstand jeglicher Art wurde bestraft ("Ich will nicht darüber diskutieren, Schluss damit!"). Das der daraus resultierende, stets höfliche, angepasste und allzeit freundliche Mensch später im Erwachsenenalter Schwierigkeiten bekommt sich in einer heiklen Situation durchzusetzen, ist vorprogrammiert, da seine Verhaltensweise einen harten Widerstand nicht kennt.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass man sich nicht gesetzeswidrig verhalten muss , um sich effektiv zur Wehr zu setzen - man muss lediglich von seinem Recht zur Verteidigung Gebrauch machen! Die meisten Menschen kennen ihre Rechte jedoch nicht. Das Notwehrrecht hängt nicht vom Tatzeitzustand des Aggressors ab, sondern von der Schwere und dem Ausmaß seines Angriffs. "Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden" (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 StGB, § 15 Abs. 2 OwiG). Erforderlich ist eine Verteidigung dann, wenn sie geeignet ist, den Angriff sicher und endgültig zu beenden. Was im Anbetracht eines sich im Drogenrausch befindenden, körperlich weit überlegenem Angreifers, der mit einer Stichwaffe ein Angriff auf unser Leben startet erforderlich ist, möge sich der Leser selbst beantworten.

Das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® lehrt keineswegs gesetzloses Verhalten. Wir konfrontieren uns mit dem, was IST - wovor die meisten Menschen ihre Augen verschließen. Nur die Wahrheit verhilft uns zu einer realistischen Betrachtungsweise und die Wahrheit lautet, dass ein Angriff, der oben geschilderten Art, sehr wohl eintreten kann, auch hier im behüteten Deutschland! Ein nicht vorbereiteter Mensch ist schlichtweg nicht im Stande mit solch einer Brutalität umzugehen, doch welche Kampfkunst setzt sich mit einer solchen Art von Angriffen auseinander? Das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® bereitet auf derartige Situationen vor, nicht mehr und nicht weniger.